Erasmus-Mobilität des Hochschulpersonals

Als weltweit größtes Mobilitätsprogramm fördert das Erasmus-Programm nicht nur die studienbezogene Mobilität von Studierenden, sondern auch Auslandspraktika sowie die Mobilität von Lehrenden und nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern.  Mehr lesen.

Alle Diagramme aus diesem Bereich

Nachdem die Zahl der ausreisenden Lehrkräfte im Erasmusjahr 2017 um 240 Personen auf 3.235 Personen gestiegen war, ist sie im Erasmusjahr 2018 um 154 Personen auf 3.081 gesunken. Bei den einreisenden Lehrkräften kehrt sich dagegen der fallende Trend um, der seit 2015 erkennbar war: während die Zahl der einreisenden Lehrkräfte zwischen 2014 und 2017 um 686 Personen von 3.364 auf 2.678 zurückgegangen war, stieg sie im Erasmusjahr 2018 um 41 Personen auf 2.719.

Bearbeitungsoptionen öffnen

Die Mehrzahl des ausreisenden Personals kommt aus den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (1.142 Personen), gefolgt von den Geisteswissenschaften (724 Personen) und den Ingenieurswissenschaften (454).

Bearbeitungsoptionen öffnen

Die Zahlen des ausreisenden Lehrpersonals sind bei acht der zehn Top-Ländern von 2017 auf 2018 gefallen, nur Italien und Norwegen verzeichnen eine leichte Zunahme. Die Zahl für Italien stieg auf 366 Personen, das Land ist damit am populärsten knapp vor Spanien; hierhin reisten 2018 nur 365 Personen aus. Wie bei den ausreisenden Studierenden ist auch die Zahl des in die Türkei ausreisenden Lehrpersonals zwischen 2015 und 2018 stark zurückgegangen: sie fiel von 191 Personen auf 39 Personen.

Die größte Mobilität beim Lehrpersonal entfiel im Erasmusjahr 2018 auf die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (981 Personen). Hierauf folgen die Geisteswissenschaften (646 Personen) und die Ingenieurswissenschaften (457 Personen).

Bearbeitungsoptionen öffnen

Die meisten einreisenden Lehrkräfte kamen im Erasmusjahr 2018 aus Spanien (213 Personen), gefolgt von Finnland (188 Personen) und Italien (182 Personen). Am stärksten sind die Zahlen von 2017 auf 2018 für die Niederlande (von 87 auf 143 Personen) gestiegen, bei der Türkei sind sie weiter zurückgegangen (von 114 auf 87 Personen).

Bearbeitungsoptionen öffnen

Im HSI-Monitor wird erstmalig die Mobilität des nichtwissenschaftlichen Personals ausgewertet. Die Zahl des ausreisenden nichtwissenschaftlichen Personals ist kontinuierlich zwischen 2008 und 2018 von 240 Personen auf 1.862 Personen gestiegen. Auch die Zahl des einreisenden nichtmobilen Personals ist, mit leichten Schwankungen, zwischen 2009 und 2018 von 497 auf 1.057 Personen gestiegen.

Bearbeitungsoptionen öffnen

Die überwiegende Mehrheit des mobilen nichtwissenschaftlichen Personals ist weiblich, in 2018 nahmen 1.526 Frauen aber nur 336 Männer an Erasmus-Mobilitätsmaßnahmen teil.

Bearbeitungsoptionen öffnen

Die meisten nichtwissenschaftlichen Hochschulmitarbeiter*innen gingen 2018 in das Vereinigte Königsreich (326 Personen), gefolgt von Spanien (287 Personen) und Finnland (116 Personen).

Bearbeitungsoptionen öffnen

Auch beim einreisenden nichtwissenschaftlichen Personal überwiegt die weibliche Beteilung, 2018 nahmen 722 Frau aber nur 332 Männer Mobilitätsmaßnahmen des Erasmus-Programms in Anspruch.

Bearbeitungsoptionen öffnen

Die Zahl des einreisenden nichtwisschaftlichen Personals hat stark zugenommen und liegt inzwischen mit 95 Personen knapp vor Spanien (90 Personen), dem Vereinigten Königreich (78 Personen) und der Türkei (76 Personen). Die Zahl der aus Portugal eingereisten Hochschmitarbeiter*innen hat hat sich von 2017 auf 2018 mehr als verdoppelt (Anstieg von 20 auf 47 Personen).

Bearbeitungsoptionen öffnen

Diagramme aus diesem Bereich

nach oben

Projektpartner:

Gefördert durch: