Förderungen des DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert die nationalen und internationalen akademischen Beziehungen sowie die Internationalisierung der Hochschulen. Förderprogramme gliedern sich in Individualförderung und Förderung für Projekte und Programm.

Die Ziele des DAAD

Quelle: Thomas Pankau/DAAD

Die Förderung der akademischen Beziehungen mit dem Ausland und die Internationalisierung der Hochschulen ist ein zentrales Ziel des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Die Umsetzung des Ziels erfolgt im Rahmen von mehr als 250 Förderprogrammen, die überwiegend aus Mitteln des Bundes finanziert werden. Neben seinen Aufgaben im nationalen Rahmen ist der DAAD auch als Nationale Agentur für die Verwaltung des hochschulbezogenen Teils des Programms Erasmus+ der Europäischen Union zuständig. Insgesamt ist der DAAD durch die Vergabe von Fördermitteln, durch das Anstoßen von Initiativen und als Denkfabrik beziehungsweise Ideenlieferant der zentrale Motor bei der Internationalisierung der deutschen Hochschulen.

Individualförderung und Projektförderung

In jährlichen Jahres- und Rechenschaftsberichten gibt der DAAD detailliert Auskunft über die Mittelverwendung für die Individualförderung (Mittel, die direkt an Einzelpersonen vergeben werden) sowie für die Förderung von Projekten und Programmen, bei denen die Hochschulen die Fördermittel des DAAD zur eigenen Verwaltung erhalten (die sogenannte Projektförderung). Darüber hinaus veröffentlicht der DAAD für seine Mitglieder hochschulbezogene Förderbilanzen. Für die Förderbilanzen werden DAAD-Förderbeträge, die einer Hochschule zugeordnet werden können, nach verschiedenen Kategorien aufgeschlüsselt und den Hochschulen zur Verfügung gestellt. Zahlen und Fakten können unter den unten stehenden Links nachgeschlagen werden.

PROMOS – Programm zur Steigerung der Mobilität von Studierenden deutscher Hochschulen

Der DAAD fördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm „PROMOS“. Das Programm wurde im Jahr 2010 aufgelegt, um den deutschen Hochschulen die Möglichkeit zur eigenständigen Vergabe von Stipendien für kürzere Auslandsstudienaufenthalte zu geben, spezifische Schwerpunkte bei der Auslandsmobilität zu setzen und die Umsetzung der Internationalisierungsstrategien zu unterstützen. Das maximale Antragsvolumen pro Hochschule wird vom DAAD in Abhängigkeit der verfügbaren Mittel für das Programm vor jeder Ausschreibungsrunde anhand von vier Kriterien berechnet: Gesamtstudierendenzahl (50%), Anzahl der deutschen ERASMUS-Teilnehmenden (40%), Anzahl der DAAD-Jahresstipendiat*innen (5%) und Anzahl der Bildungsausländer*innen (5%).

Daten zum PROMOS-Programms wurden im Zuge der Entwicklung des HSI-Monitors in die Indikatorik zur Hochschulinternationalität aufgenommen; Auswertungen wurden auch in die im Frühjahr 2020 veröffentlichten Hochschuldossiers Jahrgang 2019 integriert. Die PROMOS-Daten ermöglichen Auswertungen der Individualmobilität nach Geschlecht, Fächergruppen sowie Zielland und stellen dadurch eine wertvolle Informationsquelle für den internationalen Austausch dar.

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